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20.11.2018   |   00:35 Uhr



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90 Jahre TuS Grevenbroich

von Josef Zanders


Zu den sportlichen Erfolgen kamen Baumaßnahmen, die die Attraktivität der Sportanlage "Schloss-Stadion" entscheidend erhöhten. Während der Spielzeit 1970/71 wurde das umgebaute Schloss-Stadion mit Tribüne sowie die Flutlichtanlage der Öffentlichkeit vorgestellt. Hierzu konnte der neue Vorsitzende Gerd Lübben die Vertragsspielermannschaften von RW Oberhausen, mit dem Ex-Tusler Hermann Wilbertz, sowie unter Flutlicht Borussia Mönchengladbach mit ihrem Trainer Hennes Weisweiler begrüßen.

Im 6. Jahr seiner Trainertätigkeit war es dann endlich geschafft. Der Aufstieg der 1. Mannschaft des TuS in die höchste deutsche Amateuerklasse, die Verbandsliga, gehört zu den größten Erfolgen in der
Vereinsgeschichte. Allerdings konnte die Klassenzugehörigkeit in dieser starken Klasse nicht lange gehalten werden, obwohl die Mannschaft von Trainer Martin Sauer nach den ersten 6 Spieltagen als Klassenneuling einen sensationellen 1. Tabellenplatz belegte. Die Euphorie im Schloss-Stadion war groß; in den ersten Heimspielen waren immer mehr als 1000(!) Zuschauer anwesend. Trotz starker Unterstützung durch das Publikum und furiosem Auftakt waren die Rot-Weißen am Ende froh, den
Klassenerhalt so gerade geschafft zu haben. Mit dem Abstieg nach der Saison 1974/75 beendete Martin Sauer aus beruflichen Gründen seine lange und erfolgreiche Tätigkeit beim TuS Grevenbroich. Dabei hatte der Abstieg keinen Einfluss auf seine Entscheidung.

Kaum jemand hätte wohl im Lager des TuS damit gerechnet, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Doch unter dem neuen Trainer Willi Traut gelang trotz zahlreicher Spielerabgänge dieses Vorhaben in souveräner Weise. Zu Beginn der Spielzeit wurde das TuS-Heim fertiggestellt, wodurch der Verein ein Zentrum erhielt, das zu einem erfolgreichen und effektiven Vereinsleben einfach gehört. Wilfried Leines löste in diesem Jahr Gerd Lübben als Vorsitzenden ab, und Martin Sauer übernahm wieder das
Traineramt der 1. Mannschaft des TuS. Um erfolgreich sein zu können, wurden neue Spieler aus der näheren und weiteren Umgebung "geholt".

Hierzu waren natürlich erhebliche finanzielle Anstrengungen notwendig. Nicht zuletzt ein "Freundes- und Fördererverein", der auf Initiative von Eberhard Liesegang entstand, machte dies möglich. So strebte man im Lager des TuS Grevenbroich in der Spielzeit 1977/78 an, sich für die neuzubildende Amateuroberliga zu qualifizieren. Mit Josef Gesell wurde ein Trainer verpflichtet, der Erfahrungen im Bereich des bezahlten Fußballs gewonnen hatte; mit Lothar Prehn (Bayer Uerdingen) und Klaus Grunendahl (RW Oberhausen) wurden sogar zwei ehemalige Profis geholt, um unter die ersten acht Mannschaften in der Tabelle zu kommen.

Doch alle Anstrengungen waren vergebens. Nach nur sieben Monaten wurde Josef Gesell von Heinz Mostert als Trainer abgelöst, da die Schloßstädter in der Tabelle gefährlich nahe an einem Abstiegsplatz rangierten.



Aufsteiger zur Verbandsliga 1983/84
Obere Reihe von links: Birbaum, Mostert, Tillmann, Michalski, Breuer,  Bedürftig, Haun, Fritzel, Wirtz, Haack, Quednau, Esser
Untere Reihe von links: Otto, Schröder, Birkmann, Weuffen, R. Bedürftig,  Gockel




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